Manche Hautstellen bekommen im Alltag einfach mehr ab als andere. Du stützt dich auf, gehst in die Hocke, läufst unzählige Schritte – und plötzlich zeigen sich raue Ellenbogen, schroffe Knie oder rissige Fersen. Gerade diese kleinen „Problemzonen“ wünschen sich ab und zu ein bisschen mehr Aufmerksamkeit. Mit der richtigen Pflege können sie sich wieder weich, geschmeidig und rundum gut anfühlen.
Samtweiche Problemzonen
Die Haut an Ellenbogen und Knien hat es nicht leicht. Sie steht ständig unter Druck und Reibung – durch Kleidung, durch Bewegungen, durch alltägliche Gewohnheiten wie das Aufstützen der Arme oder das Knien. An diesen sogenannten Streckseiten ist sie in viele kleine Falten gegliedert, damit sie jede Bewegung problemlos mitmacht. Gleichzeitig fühlt sie sich fast lederartig an – ein natürlicher Schutzmechanismus. Doch genau diese kräftige Hornschicht macht sie anfällig für Trockenheit.
Auch deine Füße leisten täglich Schwerstarbeit. Fersen und Ballen federn jeden Schritt ab und sind mit einer Art Polster ausgestattet. Hier sitzt die dickste Haut des gesamten Körpers. Gleichzeitig ist sie nur schwach durchblutet und besitzt wenig Talgdrüsen. Feuchtigkeit nimmt sie nur schwer auf – und speichert sie noch schlechter. Kein Wunder also, wenn sich diese Bereiche trocken oder rissig anfühlen. Umso wichtiger ist es, ihnen bewusst etwas Gutes zu tun, damit sich deine Haut wieder geschmeidig und gepflegt anfühlt.
Elegante Ellenbogen
Raue oder verhornte Ellenbogen fallen oft erst dann auf, wenn man sie wirklich sieht – und dann ist die Überraschung groß. Dabei lohnt es sich, diesen Bereichen regelmäßig Aufmerksamkeit zu schenken. Eine cremige Lotion mit feuchtigkeitsspendenden und -erhaltenden Inhaltsstoffen wie Urea, pflanzlichem Glycerin, Hyaluron- oder Milchsäure kann hier zur täglichen Routine werden. Wenn du sie zweimal täglich in kreisenden Bewegungen einmassierst, schenkst du deiner Haut genau das Extra an Pflege, das sie an dieser Stelle braucht.
Ein Peeling wirkt bei trockenen Ellenbogen zunächst verlockend. Doch starkes Rubbeln kann kleine Risse verstärken und die Haut zusätzlich reizen. Greife deshalb lieber zu sanften Peelinggelen mit rückfettenden Eigenschaften. Sie werden nur leicht einmassiert und hinterlassen ein angenehmes Hautgefühl. Milde Substanzen wie Salz aus dem Toten Meer oder Salicylsäure bereiten die Haut darauf vor, anschließend weitere Pflegestoffe aufzunehmen. Eine Aufbaucreme mit speziellen Fetten, sogenannten Ceramiden, kann danach aufgetragen werden und rundet das Pflegeprogramm ab.
Knie zum Knutschen
Glatte, geschmeidige Knie fühlen sich einfach gut an. Doch auch sie sind im Alltag gefordert und neigen dazu, trocken und schroff zu wirken. Hier hilft vor allem eins: regelmäßiges Eincremen. Eine reichhaltige Körperlotion mit pflegender Kakao- oder Sheabutter schenkt der Haut intensive Zuwendung. Solche Inhaltsstoffe binden Wasser in der Haut und sorgen für ein elastisches, geschmeidiges Gefühl. Gleichzeitig ziehen sie angenehm ein und hinterlassen einen dezenten Schimmer.
Produkte mit sogenanntem Repair-Effekt können zwischendurch sinnvoll sein, wenn sich die Haut besonders strapaziert anfühlt. Entscheidend ist jedoch die Routine. Wenn du täglich eine intensive Feuchtigkeitspflege verwendest, unterstützt du deine Haut dabei, sich langfristig weich und glatt anzufühlen. Auch im Bereich Naturkosmetik findest du viele Möglichkeiten: Inhaltsstoffe wie Bienenwachs, Kokos- oder Mandelöl oder Ringelblume werden oft als besonders wohltuend empfunden. Auf Parfüm, Alkohol und künstliche Zusatzstoffe kannst du dagegen verzichten, da sie trockene Haut zusätzlich beanspruchen können.
Feine Füße
Unsere Füße tragen uns durchs Leben – Grund genug, ihnen regelmäßig ein kleines Verwöhnritual zu gönnen. Schrundige Fersen und kräftige Hornhaut an den Ballen sind nicht nur optisch störend. Durch feine Risse können Keime leichter eindringen. Deshalb lohnt sich eine sorgfältige Pflege.
Ein warmes Fußbad mit Essenzen aus Salbei oder Rosmarin ist ein entspannender Auftakt. Danach kannst du ein Fußpeeling mit Meersalz oder – etwas intensiver – mit Aprikosenkerngranulat anwenden. Die feinen Körnchen lösen lose Hautschüppchen und bereiten die Sohlen auf die weitere Pflege vor. Mit einem angefeuchteten Bimsstein lässt sich verhärtete Hornhaut behutsam bearbeiten.
Im Anschluss freut sich deine Haut über eine reichhaltige Schrundensalbe mit Inhaltsstoffen wie Urea, Wollwachs oder Bisabolol aus der Kamille. Zieh dir leichte Baumwollsocken an und lass alles in Ruhe einziehen – gern über Nacht. Am nächsten Morgen fühlen sich deine Füße weich und gepflegt an und sind bereit für alles, was der Tag bringt.
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Jetzt bist du dran! Welche kleinen Rituale helfen dir, raue Ellenbogen, trockene Knie oder beanspruchte Füße wieder geschmeidig zu pflegen? Teile deine Erfahrungen und Tipps auf Social Media unter #Best2yuCommunity und inspiriere andere, ihren Problemzonen ebenfalls etwas mehr Aufmerksamkeit zu schenken.




