Du bist schlank, dein Gewicht stimmt – und trotzdem zeigt dir der Spiegel manchmal Bauchspeck, den du dir nicht erklären kannst? Das hat einen Namen: Skinny fat. Und es ist häufiger als du denkst.
Was „Skinny fat“ bedeutet
Das englische „skinny fat“ klingt widersprüchlich, beschreibt aber ein klares Muster: normales Körpergewicht bei gleichzeitig niedrigem Muskelanteil und erhöhtem Körperfett – insbesondere im Bauchbereich. Fachmedizinisch nennt sich das Normalgewicht-Adipositas. Laut Studien ist etwa jede vierte normalgewichtige Person betroffen.
Warum Bauchfett ein eigenes Thema ist
Nicht jedes Fett ist gleich. Unterhautfett ist harmlos – es polstert, schützt, isoliert. Problematisch wird viszerales Fett: das innere Bauchfett, das sich um Organe wie Leber und Darm legt. Es ist hormonaktiv, sendet Signalbotenstoffe, die den Stoffwechsel beeinflussen, und kann das Risiko für Herzerkrankungen, Diabetes und Entzündungen erhöhen.
Wie du es erkennst
Der BMI verrät hier wenig. Aussagekräftiger ist die WtHR-Methode: Taillenumfang durch Körpergröße (in Zentimetern) teilen. Ein Ergebnis über 0,5 gilt als Hinweis. Präziser sind Körperanalysen, die inzwischen viele Apotheken anbieten – per bioelektrischer Impedanzanalyse.
Was wirklich hilft
Die Formel ist simpel, auch wenn die Umsetzung Disziplin braucht: Krafttraining aufbauen, Proteinzufuhr erhöhen, einfache Kohlenhydrate reduzieren. Schon täglich zehn bis fünfzehn Minuten Übungen wie Planken, Sit-ups oder Seitstütz können langfristig die Körperzusammensetzung verbessern. Wer dabei Unterstützung möchte, findet in der Apotheke kompetente Beratung zu Proteinprodukten.
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