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Schläfst du mit Fellnase?

Abends ins Bett zu gehen bedeutet für viele nicht nur Ruhe, sondern auch Nähe. Wenn sich dein Hund zusammenrollt oder deine Katze schnurrend an dich kuschelt, fühlt sich das vertraut und geborgen an. Doch wie viele Menschen teilen ihr Bett tatsächlich mit ihrem Haustier – und was sagen Experten dazu?

Fast jedes dritte Haustier schläft mit im Bett

Körbchen, Sofa oder doch direkt unter deiner Bettdecke? In Deutschland darf laut einer repräsentativen Umfrage knapp ein Drittel der Haustiere mit im Bett schlafen. Das Meinungsforschungsinstitut YouGov hat dafür Menschen zwischen 15 und 79 Jahren befragt – nicht nur in Deutschland, sondern auch in der Schweiz, Frankreich, Österreich und Italien.

Mit 29 Prozent geben hierzulande besonders viele Haustierbesitzer an, ihren Schlafplatz mit Hund oder Katze zu teilen. Damit liegt Deutschland im Ländervergleich vorne. In der Schweiz sind es mit etwa einem Fünftel deutlich weniger Tierhalter, die ihr Bett mit dem Vierbeiner teilen.

Die meisten Tiere schlafen im eigenen Körbchen

Auch wenn das gemeinsame Einschlafen für viele selbstverständlich wirkt: Mehr als die Hälfte der tierischen Mitbewohner in Deutschland – genau 52 Prozent – schläft im eigenen Körbchen oder Käfig. Für viele Tiere ist das der gewohnte Rückzugsort.

27 Prozent der Haustiere machen es sich stattdessen auf dem Sofa bequem. Und 18 Prozent der Befragten sagen ganz entspannt: Das Tier schläft dort, wo es will. Diese Antworten zeigen, wie unterschiedlich Menschen und Tiere ihren Alltag miteinander gestalten – von klaren Regeln bis zu ganz flexiblen Lösungen.

In Deutschland wurden für die Umfrage 1.041 Menschen befragt. Insgesamt nahmen 5.125 Personen in fünf europäischen Ländern teil. Die Fragestellung lautete: Wo schläft ihr Haustier oder wo hat es geschlafen, als Sie noch Haustiere hatten?

Ist das gemeinsame Schlafen ein Problem?

Die Frage, ob Hund oder Katze im Bett schlafen dürfen, wird oft emotional diskutiert. Der Deutsche Tierschutzbund sieht das Thema jedoch grundsätzlich gelassen. Eine Sprecherin erklärt: Es sei weder besonders schädlich noch besonders vorteilhaft für das Tier, im Bett zu schlafen. Am Ende bleibe es eine individuelle Entscheidung.

Bei Hunden und Katzen stelle das Schlafen im eigenen Bett in der Regel kein Problem dar. Wichtig sei allerdings, dass hygienische Bedingungen stimmen. Dazu gehört unter anderem eine regelmäßige Entwurmung und darauf zu achten, dass das Tier frei von Zecken und Flöhen ist. Sauberkeit spielt also eine zentrale Rolle, wenn ihr euch den Schlafplatz teilt.

Kleine Tiere gehören nicht ins Bett

Anders sieht es bei kleineren Tieren wie Kaninchen oder Meerschweinchen aus. Sie gehören laut Tierschutzbund unter keinen Umständen ins Bett. Der Grund ist einfach und ernst zugleich: Im Schlaf könnten sie versehentlich erdrückt werden.

Hinzu kommt, dass diese Tiere keine Kuscheltiere sind. Sie brauchen den Kontakt zu ihren Artgenossen und ausreichend Rückzugsmöglichkeiten in ihrem Gehege. Ihr Wohlbefinden hängt stark davon ab, dass sie ihre natürlichen Bedürfnisse ausleben können – und dazu zählt eben nicht das gemeinsame Schlafen im Bett.

Eine Frage von Nähe und Entscheidung

Ob dein Haustier im Körbchen schläft, auf dem Sofa oder direkt neben dir – viele Wege sind möglich. Die Umfrage zeigt, wie unterschiedlich Menschen mit dieser Frage umgehen. Für manche gehört das gemeinsame Einschlafen fest zum Alltag. Für andere ist ein eigener Schlafplatz für das Tier selbstverständlich.

Laut Tierschutzbund spricht bei Hunden und Katzen nichts Grundsätzliches dagegen, solange auf Hygiene geachtet wird. Gleichzeitig bleibt es eine ganz persönliche Entscheidung, die zu dir, deinem Tier und eurem Zusammenleben passen muss.

Jetzt bist du dran! Wie handhabst du es mit dem Schlafplatz deines Haustiers – teilt ihr euch das Bett oder hat dein Tier seinen eigenen Rückzugsort? Tausche dich über deine Erfahrungen und Gedanken aus und teile sie auf Social Media unter #Best2yuCommunity.

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