Gerötetes Gesicht, Brennen, Jucken — und das immer wieder, ohne erkennbaren Grund? Dann könnte es Rosacea sein. Die chronisch-entzündliche Hauterkrankung betrifft Millionen Menschen und wird dennoch oft verkannt.
Was ist Rosacea?
Rosacea beginnt meist im vierten Lebensjahrzehnt und trifft vor allem hellhäutige Menschen. Frauen erkranken häufiger, Männer jedoch oft schwerer. Die Symptome entstehen schubweise: Flush (Hitzewallungen mit Rötungen), Knötchen, eitrige Pusteln — vor allem auf Wangen, Nase, Stirn und Kinn, also genau dort, wo man sie kaum verbergen kann.
Was löst Rosacea aus?
Die genauen Ursachen sind nicht vollständig geklärt. Diskutiert werden genetische Veranlagung für erweiterte Blutgefäße, ein gestörtes Darm-Mikrobiom und entzündliche Immunreaktionen. Dazu kommen äußere Trigger: Hitze, Kälte, Sonne, scharfe Speisen, Alkohol, Stress und reizende Kosmetika. Wer seine persönlichen Auslöser kennt, hat die wichtigste Grundlage zur Schub-Prävention.
Was hilft gegen Rosacea?
Heilbar ist Rosacea leider nicht — aber gut behandelbar. Trigger zu meiden macht den größten Unterschied. Für die tägliche Pflege eignen sich Produkte für sensible Haut ohne reizende Inhaltsstoffe. In hartnäckigen Fällen verschreiben Hautärzte entzündungshemmende Cremes oder Antibiotika. Laser-Behandlungen können erweiterte Äderchen dauerhaft veröden.
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