Einmal kurz nicht aufgepasst – und schon juckt es. Ein Mücken– oder Wespenstich ist zwar meistens harmlos, aber trotzdem lästig. Mit den richtigen Handgriffen bekommst du die Beschwerden schnell in den Griff.
Das Erste, was du tun solltest: nicht kratzen!
So verlockend es ist – Kratzen macht alles schlimmer. Die Haut wird zusätzlich verletzt, Keime können eindringen. Lieber sofort kühlen: Ein Coolpack in ein dünnes Tuch wickeln und kurz auf die Einstichstelle legen. Das beruhigt, lindert Schmerz und bremst die Schwellung.
Bei einem Bienenstich: erst den Stachel entfernen (seitlich herausschieben, nicht quetschen), dann kühlen.
Was aus der Apotheke wirklich hilft
Gegen Juckreiz und Entzündung: kühlende Gele, juckreizlindernde Cremes oder niedrig dosiertes Hydrocortison. Sehr praktisch sind Stichheiler: Diese kleinen Geräte erhitzen die Einstichstelle per Knopfdruck kurz auf 45 Grad – der Juckreiz lässt nach. Kein Cremen, kein Hautkontakt, passt in jede Handtasche.
Wann du sofort die 112 rufen solltest
Folgende Zeichen sind ernst zu nehmen:
- Atemnot oder Schwindel
- Herzrasen oder Erbrechen
- Quaddeln am ganzen Körper
- Schwellung an Gesicht, Zunge oder Hals
- Stich im Mund oder Rachen
Im Zweifel lieber einmal zu viel reagieren als einmal zu wenig.
Tipp: Im Sommer ist auch wichtig zu wissen, wie Medikamente bei Hitze reagieren.
Für den Alltag
Wer im Sommer viel draußen ist, sollte einen Stichheiler griffbereit haben. Wer zu allergischen Reaktionen neigt, bespricht mit dem Arzt, ob ein Notfallset sinnvoll ist.




