Das Kind hat Fieber, die Schule ruft an — und plötzlich müssen berufstätige Eltern alles gleichzeitig organisieren. Das sind deine wichtigsten Rechte im Überblick.
Darf ich wirklich zu Hause bleiben?
Ja — wenn dein Kind krank ist, Betreuung braucht und niemand im Haushalt einspringen kann. Wichtig: Meld dich sofort beim Arbeitgeber und sag klar, dass du wegen deines kranken Kindes zu Hause bleibst. Einfach selbst krankmelden wäre falsch — das gilt nur, wenn du selbst erkrankt bist.
Wer zahlt den Ausfall?
Das hängt von deinem Arbeits- oder Tarifvertrag ab. Manchmal zahlt der Arbeitgeber einige Tage Lohn weiter, manchmal nicht. Wenn der Lohn entfällt, kann das Kinderkrankengeld der gesetzlichen Krankenkasse einspringen — wenn die Voraussetzungen erfüllt sind.
Was ist Kinderkrankengeld und wer bekommt es?
Das Kinderkrankengeld bekommst du, wenn du und dein Kind gesetzlich versichert sind und dein Kind unter 12 Jahre alt ist (bei Behinderung gilt diese Grenze nicht). Du brauchst außerdem eine ärztliche Bescheinigung — und die muss nicht aus einer Kinderarztpraxis kommen.
Wie viele Tage gibt es 2026?
Pro Kind hat jedes gesetzlich versicherte Elternteil Anspruch auf bis zu 15 Arbeitstage — Alleinerziehende auf bis zu 30. Bei mehreren Kindern gelten Obergrenzen: 35 Tage je Elternteil, für Alleinerziehende 70 Tage. Das Kinderkrankengeld beträgt in der Regel 90 Prozent des ausgefallenen Nettoarbeitsentgelts.
Hast du schon mal Kinderkrankengeld beansprucht — und war der Ablauf unkompliziert? Teile deine Erfahrungen in der @best2yu-Community! #Best2yuCommunity




