Morgens zum Kaffee, beim Warten auf den Bus, nach dem Essen — die Zigarette hat feste Plätze im Alltag. Und genau das macht das Aufhören so schwer. Kein Nikotinpflaster der Welt ändert die inneren Bilder. Hypnose will das.
Was passiert bei einer Hypnosesitzung?
Hypnose hat nichts mit Bühnenzauber zu tun. In der Sitzung bist du wach und ansprechbar — dein Geist richtet sich nach innen, dein Körper entspannt. Der Therapeut arbeitet mit inneren Bildern: Du stellst dir bekannte Rauchsituationen vor und übst, anders zu reagieren. Tief durchatmen, Wasser trinken, spazieren gehen. Die Zigarette verliert langsam ihren festen Platz.
Wie viele Sitzungen braucht es?
Manche Anbieter setzen auf intensive Einzelsitzungen, andere empfehlen drei bis fünf Termine. Was sinnvoller ist, hängt vom Grad der Abhängigkeit ab. Wichtig: Nur ausgebildete Hypnotherapeuten mit ärztlicher oder psychologischer Ausbildung dürfen klinische Hypnose anbieten. Eine Sitzung kostet etwa 80 bis 120 Euro.
Ist Hypnose wirklich wirksam?
Die Studienlage ist gemischt, aber nicht negativ. Als alleinige Methode reicht Hypnose bei starker Abhängigkeit oft nicht aus — in Kombination mit Nikotinersatz und Verhaltenstraining kann sie aber den entscheidenden Schubs geben, den andere Methoden allein nicht bieten.
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