- Advertisement -
Manufaktur Deutsch - Einfach leckere Gewürze und Öle

Auszeit für Angehörige: Erholung ohne schlechtes Gewissen

Wer einen Angehörigen pflegt, weiß: Es gibt kaum etwas Aufreibenderes – und kaum etwas, das mehr Liebe bedeutet. Aber wer dauerhaft für andere da ist, braucht auch selbst Raum zum Atmen. Eine Auszeit ist kein Versagen. Sie ist die Voraussetzung dafür, langfristig für andere da sein zu können.

Warum Erholung keine Seltenheit sein sollte

Burnout bei pflegenden Angehörigen ist keine Ausnahme, sondern ein weit verbreitetes Phänomen. Körperliche Erschöpfung, sozialer Rückzug, schlaflose Nächte – die Belastung akkumuliert sich über Monate und Jahre. Wer sich keine Pausen gönnt, riskiert, selbst hilfsbedürftig zu werden. Das ist keine Schwäche, sondern schlicht Biologie. Lies auch: Wenn du dich selbst nie genug findest.

Kurzzeitpflege: Zeit für dich, Sicherheit für den anderen

Die Kurzzeitpflege ermöglicht es, eine pflegebedürftige Person vorübergehend in einer stationären Einrichtung unterzubringen – bis zu acht Wochen im Jahr. Die Pflegekasse beteiligt sich an den Kosten. Diese Zeit lässt sich für echte Erholung nutzen: Urlaub, Freunde treffen, schlafen. Ohne schlechtes Gewissen – denn die Versorgung ist sichergestellt.

Verhinderungspflege: Zuhause bleibt zuhause

Viele Betroffene fühlen sich wohler, wenn sie in den eigenen vier Wänden bleiben dürfen. Genau dafür gibt es die Verhinderungspflege: Andere Familienmitglieder, Bekannte oder professionelle Kräfte übernehmen stunden- oder tageweise die Betreuung. Ab Pflegegrad 2, bis zu acht Wochen im Jahr, mit einem gemeinsamen Budget von bis zu 3.539 Euro zusammen mit der Kurzzeitpflege.

Gemeinsam verreisen – auch mit Demenz

Urlaub zu zweit ist keine Utopie. Im frühen bis mittleren Stadium einer Demenz können Reisen die Lebensqualität spürbar steigern – wenn sie gut vorbereitet sind. Routinen aufrechterhalten, vertraute Gegenstände mitnehmen, flexible Pläne machen. Alte Lieblingsorte wecken oft Erinnerungen und schaffen wertvolle gemeinsame Momente. Mehr über das Thema Erinnerungen und Demenz findest du hier.

Wo du Unterstützung findest

Pflegekassen, Sozialstationen, Wohlfahrtsverbände – es gibt viele Anlaufstellen. Ein erster Schritt ist das Gespräch mit der eigenen Pflegekasse, die über alle verfügbaren Leistungen informiert und bei der Antragstellung helfen kann.

Möchtest du mehr Impulse zu Gesundheit, Pflege und gutem Leben? Folge @best2yu auf Instagram und werde Teil der #Best2yuCommunity.

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

- Advertisement -
Google search engine

Werbung

Der richtige Conditioner: So pflegt man trockenes und strapaziertes Haar

Conditioner für trockenes Haar: Welche Inhaltsstoffe zu strapazierten Längen passen, wie du die Pflege richtig anwendest und welche Fehler du vermeidest.

Ingwer und Kurkuma Shrub

Jessica Deutsch verrät dir, wie du mit Ingwer und...

Jenseits der Uhr

Wenn die biologische Uhr unaufhaltsam tickt, wächst bei vielen...

Die gesundheitlichen Vorteile des Intervallfastens

Die gesundheitlichen Vorteile des Intervallfastens. Man fühlt sich wohler,...

Midlife-Phase als Wendepunkt

Die Midlife-Phase, zwischen 40 und 55 Jahren, betrifft Männer...

Wissenwertes

Sven Hannawald: Was Burn-out mich gelehrt hat

Sven Hannawald war Weltmeister – und bekam Burn-out. Im Interview spricht er offen darüber, wie er lernte, auf seine innere Stimme zu hören.

MS und Lebensqualität: Drei Wege, die wirklich helfen

Du oder jemand in deinem Umfeld lebt mit MS? Entdecke drei Alltagsveränderungen, mit denen Ernährungsberater Bernhard Schwab trotz MS fit bleibt.

Migräne natürlich lindern: Diese Methoden helfen wirklich

Migräne ist mehr als Kopfschmerz. Entdecke sanfte Naturheilmethoden wie Vagusnerv, Atemübungen und Magnesium — für weniger und mildere Anfälle.

Gelenke geschmeidig halten: 5 natürliche Tipps

Knie, Hüfte, Finger – täglich gefordert. Entdecke natürliche Wege, deine Gelenke beweglich und gesund zu halten.

Kalkschulter: Ursachen, Symptome und Therapien im Check

Kalkschulter richtig behandeln: Wie sich Kalkablagerungen in der Schulter entwickeln und welche Therapien wirklich helfen — oft ohne OP.